Zweites Treffen zur Gründung eines nationalen Dachverbandes für Partizipation

Viele Ideen und angeregte Diskussionen

Am 14. September 2020 haben sich 40 Personen, welche im Bereich der Partizipation tätig sind, an der Hochschule für soziale Arbeit in Freiburg getroffen. Der Austausch und die Diskussionen zu Identität und Zweck einer solchen Struktur waren lebhaft und reichhaltig. Thematische Arbeitsgruppen werden die Resultate des Tages vertiefen und den Prozess vorantreiben.

Ein Dachverband - warum?

Angesichts der Querschnittthemen Bürgerschaft, territoriale Entwicklung und Lebensqualität in einem sich rasch verändernden Kontext experimentieren Behörden und Bürger*innen zunehmend mit Beteiligungsprozessen. Als Mittel der Aneignung, der kollektiven Intelligenz, der Vermittlung und der Handlungsmacht wird die Beteiligung vielen Fragen und Erwartungen gegenübergestellt. Die Akteur*innen im Bereich der Partizipation kommen aus verschiedenen Fachgebieten - Soziologie, Geografie, Anthropologie, Kommunikation, Mediation, Stadtplanung, soziokulturelle Animation, usw. - und initiieren, belgeiten, verankern und experimentieren mit Ansätzen in (thematischen, zeitlichen, institutionellen) Spannungsfeldern.

In Anbetracht dieser Herausforderungen empfinden die Akteur*innen der Partizipation die Notwendigkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen, auszubilden, kurz: sich zu organisieren. Es geht also darum, die Kräfte für die Schaffung einer nationalen Dachorganisation zu katalysieren, welche in der Lage ist, die Herausforderungen der Partizipation kollektiv zu tragen, sowohl nach innen - zwischen den Akteur*innen - als auch noch aussen.

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